

Eine anstrengende Woche Aufbau liegt hinter uns. Und wir können mit gutem Gewissen behaupten: so viel gab bei uns noch nie zu sehen
An diesem Wochenende Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 zeigen Land-Technik aus 100 Jahren in Betrieb. Es wird gedroschen, Getreide gebunden, Bretter gesägt, Holz gespalten, Steine gebrochen, gepflügt, gehackt, gehäckselt, Ballen geladen und vieles mehr.
Und in diesem Jahr haben wir etwas besonderes vorbereitet:
- die Sonderschau von der Sense bis zum Mähdrescher zeigt die Entwicklung der Dreschtechnik.
- Der Pollert Erdwolf, die wohl älteste erhaltene Mitenabdeckmaschine, wird zusammen mit dem Pollert Kartoffelsortier gezeigt, den unsere Vereinsjugend einst restauriert hat.
- Und beim Heu zeigen wir auf 50 Metern alle Schritte der Heuernte mit verschiedenen alten Maschinen wie eine Heuspinne, Mähbalken, Reuterheber und Feldhäcksler
Vielen Dank an Hof Steffen Muxall für die Bewirtung am Wochenende und an die Jungen Landfrauen für Ihre Unterstützung hinter dem Kuchentresen.
Eintritt 5€, Kinder frei, nur Barzahlung. Oldtimerfahrer haben freien Eintritt
Dem Einsatz in Krokau 2026 steht nichts mehr im Wege: der Reuterträger von Cl. Meifort Söhne. Detlev hat die Winde instandgesetzt, Reifen und Radlager neu gemacht - der Heber arbeitet wieder wie früher.
Bis in die 50er- und 60er-Jahre waren Reuter die Lösung, um Heu luftig und regensicher zu bergen. Zum Ausheben, Versetzen und transportieren fehlte den damaligen Treckern aber meist die Hydraulik oder schlicht das Gewicht. Also bekam der Heber ein eigenes Fahrwerk und einen Seilzug. Erhalten geblieben sind von diesen Geräten nur wenige - die meisten sind mit dem Ende der Reuterei verschrottet worden.
Das Besondere: gebaut wurde dieses Exemplar quasi vor der Haustür, bei der Maschinenfabrik Cl. Meifort Söhne in Sude bei Itzehoe.
Reuter haben mal die Landschaft geprägt - heute sieht man sie nur noch auf Bildern. Immer weniger Leute wissen noch, wie man Reuter richtig aufbaut. Auch deshalb ist das Reutern bei unserem Traktorentreffen ein ganz besonderes Herzensprojekt.
Zu sehen am 22./23. August 2026 in Krokau.
Bei der Eröffnung der Probsteier Korntage bringen wir traditionell mit unseren festlich geschmückten Kornhängern die Kornmajestäten zur Veranstaltung. Mit an Bord waren Kornkönigin Henrike, die neue Kornkönigin Jule und die neue Kornprinzessin Tessa, dazu Gäste und passend zum Jubiläum viele ehemalige Kornköniginnen. Somit war eine Rekordzahl an Gästen an Bord, die auf insgesamt sieben geschmückte Kornhänger verteilt wurden.
Die Fahrt führte durch die Kornfelder der Probstei, während rundherum gedroschen wurde. Nach einer Stunde wurden die Gäste rechtzeitig zu den Feierlichkeiten nach Barsbek gebracht. Dort hatten bereits viele Vereine, Feuerwehren, die Gemeinde Barsbek und Unternehmen ihre Stände aufgebaut. Dort haben auch wir unsere Traktoren aufgestellt und Werbung für unsere Veranstaltung gemacht.
Schöner kann man 25 Jahre Korntage kaum feiern: auf der Festwiese in Barsbek gab es neben der Proklamation der Kornkönigin auch eine Zeitreise durch ein Vierteljahrhundert Korntage-Geschichte mit vielen alten Kornköniginnen. Und es wurde über die Herkunft und Historie der Strohfiguren berichtet. Toll, was mittlerweile daraus entstanden ist. Danke an die Gemeinde und den Tourismusverband für diese tolle Eröffnung!
Am 22. & 23. August laden wir dann zur größten Veranstaltung des Korntagesommers ein – dem 19. Ostsee-Traktorentreffen in Krokau an der Mühle. Über 400 Traktoren, Fahrzeuge, Raritäten und die Landtechnik der letzten 100 Jahre in Aktion. Passend zum Korntagejubiläum beschäftigen wir uns in diesem Jahr besonders mit den Weg von der Sense zum Mähdrescher - mit zahlreichen Geräten aus der Probstei in Betrieb.
Der Steinbrecher war unser erstes Vereinsgerät. Damals wurde er mit einer Dreschmaschinenachse und einer neu gegossenen Schwungscheibe völlig neu aufgebaut. Seitdem hat er uns gute Dienste geleistet. Nach einer Grundüberholung in den letzten Jahren haben wir kürzlich eine größere Riemenscheibe aus Eisen gefunden. Somit stand dem Umbau nichts mehr im Wege.
Der Steinbrecher wurde am 01. Mai nach Schrevendorf gebracht. Dort wurde die alte Scheibe aus Holz abgebaut und die Welle millimetergenau vermessen.
Die neue Scheibe wurde ausgedreht, eine neue Buchse eingesetzt und auf die Achse gesetzt. Der anschließende Probelauf war ein voller Erfolg.
Ein Dank geht an das Team aus der Scheune in Schrevendorf, die den Umbau vorgenommen haben. Dort wurde nicht nur das Gerät auf den Einsatz vorbereitet sondern nebenbei auch mächtig am Transportanhänger geschraubt.